Betäubungsprojekte

Jährlich werden hundertausende Rinder und Schafe aus Europa nach Nordafrika und in den Orient verschifft, wo viele an Verletzungen, Erschöpfung, an den Qualen, Strapazen und den grausamen Transportbedingungen zugrunde gehen. Jene Tiere, die den Transport überleben, werden meist unter blutigen Misshandlungen zum Schlachten gezerrt. In den Schlachthöfen selbst geraten sie in Panik und wehren sich unter Aufbietung der letzten Kräfte, wenn sie die Abschlachtung vieler Leidensgenossen mitansehen müssen. Dabei wird jedes Tier mit Stricken gebunden, um ein Hinterbein wird eine Schlinge gelegt, woran das Tier dann solange an einem Flaschenzug hochgezogen wird, bis es wehrlos mit dem Kopf am Boden von der Hängevorrichtung an der Decke herabängt. Dann wird der Kopf des Tieres mit einer großen gebogenen Eisenstange zurückgestossen, um den Hals zu spannen. Schreien kann es in dieser Lage nicht mehr, aber die in Panik geweiteten Augen der Rinder quellen erfüllt von unsagbarem Entsetzen hervor - oft drücken die Schlächter den Tieren dann mit blossen Fingern die Augen heraus, dann beginnt ein Schlächter - sehr oft mit viel zu wenig geschärftem Messer - am Hals des Tieres hin und her zu sägen, bis er Haut, Muskeln, Speiseröhre und Luftröhre durchtrennt hat und sich ein Schwall Blut ergiesst. In minutenlangem Todeskampf erstickt das Tier unter Röcheln im eigenen Blut.

Oft hatten wir diesen entsetzlichen Tod von Rindern aus deutschen, österreichischen, holländischen,belgischen, ungarischen, französischen, italienischen und diversen anderen Nationen angehörigen Zuchtbetrieben im Libanon, nach wie vor einem Hauptimportland für lebende Schlachttiere, mitansehen müssen.