Celldömölk
Es geht auch so: Als wir die Tötungsanstalt von Celldömölk im Jahr 2000 entdeckten und von da an regelmässig alle Hunde auch von dort retteten,
bestand sie aus 5 kleinen vergitterten Käfigen, in denen sich grössere Hunde nicht einmal aufrichten oder umdrehen konnten. Während wir aber in anderen Hundedeponien
durchwegs mit grosser Brutalität und Erschwernissen zu kämpfen hatten, erwies sich der zuständige Mann in Celldömölk bald schon als sehr kooperativ und versicherte uns,
wie froh er war, dass wir die Hunde retteten und sie dadurch überlebten. Er begriff, worauf es uns ankam, und entwickelte einen eigenen Ehrgeiz, auch selbst Tieren zu helfen,
wo er nur konnte. Mit viel Fleiss und Eigeninitiative verwandelte Schimmer Gyözö (siehe Foto), der behördlich bestellte Hundefänger von Celldömölk, im Laufe des letzten
Jahres seine Tötungsanstalt in eine vorbildliche Hundeherberge, die sich jetzt mit Hundepensionen oder Tierheimen hierzulande durchaus messen kann.
In soliden überdachten Zwingern (siehe Fotos), die alle mit stabilen Hundehütten, Futter- und Trinknäpfen ausgestattet sind, finden die ausgesetzten und
verstossenen Schützlinge oft bessere Bedingungen vor als sie es bisher gewohnt waren. Zweimal täglich reinigt Herr Schimmer alle Zwinger und sorgt für
hygienisch einwandfreie Bedingungen. Eine einzigartige Initiative eines Abdeckers, der zum Hunderetter wurde.
Hundeherberge Celldömölk
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Schimmer Gyözö: "Dass hier kein Hund mehr stirbt, ist Ehrensache
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