Sopron

Die mit Luxusbauten vollgepflasterte Stadt Sopron hat zwar für Modernisierungen aller Art das nötige Geld, unserem Wunsch, doch ein dringend benötigtes Tierheim anstelle der Tötungsanstalt zu errichten, wurde nie entsprochen. Doch wenigstens konnten wir seit 1996 Woche für Woche alle Hunde und – wenn vorhanden – auch Katzen von dort befreien und damit vor dem grausamen gewaltsamen Ende in der Tötungsanstalt in Sopron bewahren.

Lange Zeit waren wir allein, hatten niemanden, der vermittelte, wenn wir hinfuhren. Zum Glück lernten wir vor eineinhalb Jahren die ungarische Yogalehrerin und Tierschützerin Krisztina Balla kennen, die uns zur besseren Vermittlung Fotos von den armen Schützlingen in der Hundedeponie per email sendet und dadurch die Unterbringung entscheidend erleichtert. Und wenn unsere Mitarbeiter beim Abholen der Hunde Probleme haben – es gelingt ihr fast immer, sie zu beheben.

Viele Österreicher kaufen regelmässig in Sopron ein. Liebe Tierfreunde, wenn Sie in Sopron sind, bitte gehen Sie auch ins Rathaus, wo man gut Deutsch versteht, und beschweren Sie sich darüber, dass Sopron für alles Geld hat, nur nicht für ein Tierheim. Es ist eine Schande, dass diese Stadt immer noch eine Tötungsanstalt betreibt. Protestieren Sie auch telefonisch und per Fax beim Bürgermeister im Rathaus:
Bürgermeister tel: 00 36 99 312 662 Bürgermeister fax: 00 36 99 330 452 und bei der für die Tötungsanstalt zuständigen Stelle: 00 36 99 515 128


Todeskandidaten in Sopron

Einige von rund 4000 Hunden, die wir seit 1996 allein aus diesem Lager retteten