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Geschichte der Hunderettung in UngarnSeit 11 Jahren retten wir die Hunde und Katzen aus westungarischen Tötungsanstalten . Die Ungarnkarte zeigt jenes Gebiet, aus dessen Tötungsstationen wir laufend alle Hunde und Katzen vor dem Tod gerettet haben und retten. Wir haben dafür gesorgt und sorgen auch weiterhin dafür, dass in diesen Tötungsstationen kein Tier mehr umgebracht wird.
Tausende Tierfreunde haben seit vergangenem Sommer bei unserer Online-Petition für die Abschaffung der Tötungsstationen in Ungarn mitgemacht. Dennoch haben die Regierungsvertreter bisher noch nicht auf unsere Forderungen reagiert. Tausende Hunde in den ungarischen Tötungsstationen sterben weiter. Sie können anhand dieser Ungarn-Karte erkennen, wie klein der Bereich ist, den unsere Rettungsaktionen abdecken, gemessen am übrigen Ungarn. Allein in den Tötungsstationen in Budapest werden jährlich um die 3000 Hunde getötet! Es ist eine Schande für Ungarn, dass die Vernichtung von Hunden, Katzen u.a. Tieren in Tötungsstationen noch immer gesetzlich vorgeschrieben ist! Wir bitten daher weiterhin alle Tierfreunde, diese Petition abzusenden und auch andere zum Mitmachen zu motivieren! Angefangen haben wir 1996, als wir im Zuge unseres damals begonnenen Kettenhundeprojekts die Tötungsanstalten in Sarvar und bald darauf in Sopron entdeckten und in der Folge alle Hunde und, wenn vorhanden, auch Katzen von dort vor dem sicheren Tod retteten. Die Bedingungen in Sarvar waren extrem grauenhaft, die Hunde schutzlos eisiger Kälte ausgesetzt, sie vegetierten ohne Wasser und Futter in kleinen Käfigen, deren Boden mit einer dicken Schicht von Exkrementen bedeckt war. Doch in Sarvar stiessen wir auf einen sehr kooperativen und tierschutzengagierten Bürgermeister, von Beruf selbst Tierarzt, dem die Schliessung dieser Tötungsanstalt ein grosses Anliegen war. Nachdem wir 2 Jahre lang Woche für Woche alle Todeskandidaten von dort gerettet und österreichische und englische Journalisten gewonnen hatten, über diesen Tierskandal zu berichten, erreichten wir unser Ziel, und die ATEV, die zentrale westungarische Tierkörperverwertung, durfte keine lebenden Hunde mehr halten. Bei Kontrollbesuchen fanden wir die Käfigreihen abgebaut. Freilich endeten die in Sarvar und Umgebung gefangenen Hunde in anderen Tötungsanstalten, vor allem in der von Celldömölk die wir bald darauf entdeckten. Wie sich die Tötungsanstalt von Celldömölk durch das vorbildliche Engagement des dort zuständigen Leiters zu einem Beispiel für praktizierten Tierschutz entwickelte. mehr In der Tötungsanstalt von Sopron hingegen änderte sich wenig zum Positiven, trotz ausführlicher Medienberichte und unserer mehrmaligen Gespräche mit dem Bürgermeister erzielten wir dort kein Verständnis, ausser dass eine Reihe kleiner Aussenausläufe geschaffen wurde, so dass wenigstens nicht mehr alle Hunde in die kleinen Gitterkäfige gepfercht waren. mehr . Um die vielen Hunde, die wöchentlich in den Tötungsanstalten von Sopron und Celldömölk auf Rettung warteten, unterbringen zu können, erwarben wir 1999 ein Grundstück zwischen Celldömölk und Pápa und begannen schrittweise mit bescheidenen Mitteln ein dortiges Lagerhaus zu einem Tierheim auszubauen. Die Hunderettungen gingen natürlich weiter. Die nächste Tötungsanstalt, die wir entdeckten und aus der wir seitdem alle Hunde und Katzen retten, war Mosonmagyarovar. Dort entwickelte sich in den letzten beiden Jahren ein fruchtbarer Kontakt mit jungen Tierschützern, die versuchen, die Besitzer herrenloser Hunde ausfindig zu machen und den Tieren dadurch den Aufenthalt in der Tötungsstation zu ersparen oder zu verkürzen, die auch wild lebende Katzen einfangen und sie uns zur Kastration und weiteren Unterbringung übergeben, so dass wir gemeinsam schon viel Tierelend lindern und vor allem auch Nachwuchs verhindern konnten. Eva Vincze fungiert nicht nur als Dolmetscherin in Sachen Tierschutz, sondern betreut neben ihrem anstrengenden Hauptberuf viele herrenlose Tiere, hat vielen entlaufenen Tieren ihre Besitzer gefunden, ihnen dadurch lange quälende Wartezeiten in der Tötungsstation erspart, sie opfert auch ihre spärliche Freizeit und hart verdientes Geld für Tiere in Not. Sehr geschockt waren wir, als wir vor 4 Jahren die Tötungsanstalt von Szombathely entdeckten. Die besonders tierquälerischen Zustände, die wir in dieser Deponie vorfanden und die in der Folge trotz unserer regelmässigen Rettungsaktionen noch vielen Tieren das Leben kosten sollten, haben sich im vergangenen Jahr durch grosse Hilfe seitens Dr. Gábor Varju und seiner Kollegen in der Tierklinik in Szombathely und der Leiterin der obersten Veterinärbehörde, Dr. Elisabeth Sélley, und durch medialen Druck zum Glück sehr zum Besseren verändert. mehr Im Herbst 2004 erreichte uns auch aus Györ ein Hilferuf, wo dortige Tierschützer unter der sehr engagierten Leitung von Peter Nagy ein ständig überfülltes und notdürftig aus Containern und alten Bauresten zusammengebasteltes Tierheim betrieben. Wir begannen bald darauf, aus diesem Tierheim in Györ und aus der dortigen Tötungsstation Hunde zu holen und schlossen mit den dortigen Tierschützern das Abkommen, dass wir ihnen jeweils genügend Hunde abnehmen würden, damit sie die Hunde aus der örtlichen Tötungsstation dann jeweils in ihr Tierheim aufnehmen könnten. Zum Glück ergab sich bald darauf ein Kontakt mit einer deutschen Tierschützerin, die in der Folge regelmässige Rettungsaktionen aus der Tötungsstation in Györ und dem Tierheim durchführte. Dennoch sind bis jetzt auch Mitarbeiter von uns immer wieder in Györ (das mittlerweile erfreulicherweise ein neues und modernes Tierheim mit grösserer Aufnahmekapazität hat), um vor allem alte Hunde und Notfälle herauszuholen und ihnen noch die Chance auf ein besseres Dasein zu geben. Als wir die Bauarbeiten in unserem Tierheim nahe Pápa soweit vorangetrieben hatten, dass wir im Frühjahr 2005 dort einen provisorischen Betrieb mit laufender Aufnahme von Hunden und Katzen einrichten konnten, war dies eine grosse Erleichterung. Obgleich wir uns noch keine Aussenzwinger und feste Zäune für Ausläufe leisten konnten, beherbergten wir Hunde und Katzen aus den Tötungsanstalten, liessen sie kastrieren, fütterten sie auf und konnten anschliessend ohne allzu grossen Druck gute Plätze für sie suchen. Sonst hätten wir nicht gewusst, wie wir die Unterbringung der wöchentlich durchschnittlich 40 vor dem Tod geretteten Hunde und etlicher Katzen hätten bewältigen können. Aufgrund der Nähe unseres Tierheims zur Stadt Pápa entdeckten wir auch die dortige Tötungsstation, die sich als die schlimmste in ganz Westungarn erwies. mehr Die Verbesserungen in den Tötungsstationen sind vor allem deshalb möglich, weil wir die Übernahme der Kosten für die medizinische Versorgung und die zeitgerechte Abholung aller Tiere garantieren. Wir, ein kleines Team von ausschliesslich ehrenamtlich neben den Hauptberufen tätiger Tierschützer, sind mit den Rettungsaktionen aus so vielen Tötungsanstalten schwerstens überlastet, sowohl arbeitsmässig wie auch finanziell. Viele von Ihnen haben ein von uns gerettetes Tier bei sich aufgenommen und ihm ein liebevolles Zuhause geschenkt; viele von Ihnen haben unsere Arbeit mit Spenden oder durch Übernahme von Patenschaften unterstützt. Dies alles ist eine unschätzbar wertvolle Hilfe für die Rettung und das Überleben der Tiere, und wir danken Ihnen aufs herzlichste dafür! Bitte helfen Sie uns weiterhin mit Pflegeplätzen und Dauerplätzen für unsere geretteten Hunde und Katzen und mit Ihrer Spende auf unser PSK Konto 92066100 BLZ 60000 Zum Beispiel, damit wir auch die Hunde aus der schrecklichen Tötungsanstalt von Köszeg retten können. In Köszeg werden herrenlos eingefangene Hunde immer gleich getötet. mehr Bitte helfen Sie den Tieren auch, in dem Sie an der Protestaktion gegen den Fortbestand der Tötungsstationen in Ungarn teilnehmen und richten Sie Ihren persönlichen Protest an folgende Adressen: Környezetvédelmi és Vízügyi Minisztérium (Umweltministerium), Minister: Dr. Fodor Gábor, State Secretary: Kovács Kálmán, H-1011 Budapest, Fö u. 44-50. Telefon: +36 1 457 3300, Fax: +36 1 201 4453, Földmüvelésügyi és Vidékfejlesztési Minisztérium (Ministerium für Landwirtschaft und Landschaftsentwicklung), Minister: Gráf József, State Secretary: Gögös Zoltán, H-1055 Budapest, Kossuth Lajos tér 11. Telefon: +36 1 301 4000, Fax: +36 1 302 0408, Magyar Állatorvosi Kamara Állatvédelmi Bizottság (Tierschutzkomité in der ungarischen Tierärztekammer) H-1078 Budapest István u. 2. +36 1 478 4100, maok@t-online.hu |