Köszeg

In Köszeg werden herrenlos eingefangene Hunde immer gleich getötet. Damit spart sich die Stadtverwaltung den Lohn für einen Wärter, der die dort gefangenen Hunde tränken, füttern und ihre Kojen reinigen würde. Auch wenn es sich um einen minimalen Aufwand handelt, er ist es der Stadt Köszeg nicht wert! Oft sind Hunde nur spazieren gegangen, weil der Zaun schadhaft war, weil sie eine läufige Hündin gerochen haben u.dgl. Wenn die Feuerwehr einen solchen Hund erblickt und einfängt – denn mit dieser Aufgabe ist sie von der Stadtverwaltung beauftragt – wird er sofort getötet. Wenn der Besitzer einige Stunden später kommt und seinen Hund sucht, ist er schon tot.

In den anderen Tötungsanstalten Ungarns müssen herrenlose Hunde mindestens 14 Tage aufbewahrt werden, für den Fall dass sich ein Besitzer meldet. Wir fordern dieses minimale Recht auch für die Hunde in Köszeg ein! Dann können wir alle Hunde, die am Ende dieser Frist nicht von ihren Besitzern abgeholt werden, auch befreien und damit vor dem Tod retten.

Liebe Besucher der ungarisch-österreichsichen Grenzstadt Köszeg, bitte gehen Sie ins Rathaus, man versteht dort Deutsch, und protestieren Sie gegen den Hundemord in Köszeg! Protestieren Sie auch beim Bürgermeister László Huber unter der Telefonnummer des Rathauses in Köszeg: 00 36 94 562 510 und der für die Hundetötung zuständigen Beamtin Rimányi Krisztina Polgármesteri Hivatal (Rathaus), Office Nummer 135., Tel.: 0036 94 562-517 E-mail: rimanyik@koszeg.hu