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Gabriele Jacoby verhandelt an oberster Stelle über TötungsstationenDie Tore des ungarischen Landwirtschaftsministeriums in Budapest öffneten sich, als Harry Rusz, der hilfsbereite Sekretär der ungarischen Botschaft in Wien, den Kontakt dorthin für Gabriele Jacoby und MMag.Dr. Madeleine Petrovic anbahnte. Als ein sehr gutes Gespräch bezeichnete Gabriele Jacoby ihre Unterredung mit dem landesweit obersten Amtstierarzt Dr. Süth Miklós (li.imBild), in dessen Zuständigkeitsbereich auch die Tötungsstationen in ganz Ungarn fallen. Frau Jacoby hatte uns ja wiederholt auf unseren Kettenhundebetreuungsfahrten und in ungarische Tötungsstationen begleitet und sich über diese Kulturschande Ungarns empört. Schliesslich hatte sie als Mitglied des Kuratoriums von Animal Life Ungarn die Öffentlichkeitsarbeit übernommen - ein grosser Segen für unsere Tierschutzarbeit! Sie wusste also genau, wovon sie redete, als sie Herrn Dr. Süth die grauenhaften Missstände in den ungarischen Hunde- und Katzentötungslagern schilderte und ihm vor Augen hielt, dass sogar die Tierquälerländer Rumänien und Bulgarien in Anpassung an die EU-Standards die Tötung herrenloser Tiere gesetzlich verboten haben und dabei sind, Kastrationsprogramme anstelle der Tötungsmaschinerie auszuarbeiten. Dr. Süth zeigte sich offen, versprach landesweite Kontrollen und begrüsste unsere bisherige Protestaktion sowie grundsätzlich Unterschriftenaktionen gegen die Tötungslager in seinem Land als Unterstützung. An eine Abschaffung der steinzeitlichen Tötungslager denkt die ungarische Regierung jedoch nicht – die Alternative, Schaffung von Tierheimen nach westeuropäischen Standards, wäre zu teuer. Die EURO-Milliarden an EU-Subventionen, die dem neuen EU-Mitgliedsland Ungarn zur Anpassung seiner Infrastruktur an EU-Standards zufliessen, werden eben für alles Mögliche ausgegeben, nur nicht für Tierschutz. Grossen Eindruck machte unsere Plakataktion in Ungarn gegen die Tötungsstationen und gegen die dort leider weit verbreitete tierquälerische Kettenhundehaltung. Interessiert nahmen Dr. Süth und Vertreter des Landwirtschaftsministeriums von Frau Jacoby unsere Plakate entgegen, ebenso auch die Vertreter ungarischer Tierschutzorganisationen (MAOZ), die anschliessend zu einem Treffen gekommen waren.
Das Gespräch in Budapest hat gezeigt: Wir müssen unablässig weiter Druck machen und bitten alle Besucher unserer Homepage, zahlreichst an unserer Protestmailaktion gegen die ungarischen Tötungslager teilzunehmen. Im Laufe der 11 Jahre unserer Tierschutzarbeit in Ungarn haben wir, ein kleines ehrenamtlich tätiges Team, weit über 10.000 Hunde und Katzen aus den ungarischen Tötungslagern gerettet. Obwohl wir Tag und Nacht an der Rettung aller Hunde aus den westungarischen Tötungslagern (siehe Karte unten) arbeiten, sind wir unzufrieden. Denn in vielen ungarischen Tötungslagern gibt es keine Hilfe für die Opfer. Sie werden gnadenlos getötet. Das muss ein Ende haben. Irgendwann muss auch die ungarische Regierung begreifen, dass die brutale Tötung unerwünschter Haustiere keine akzeptable Lösung sein kann und muss sich ihrer Verantwortung für die Tiere im eigenen Land endlich bewusst werden! Im Zuge Ihrer Tierschutzprojekte hat Frau Jacoby viele Tiere gerettet. Für einen bittet sie besonders herzlich um ein gutes Zuhause. Falls Sie, liebe Tierfreunde, diesem wunderbaren Hund ein bleibendes gutes Zuhause schenken wollen, bitte melden Sie sich bei uns Tel. 01/3190973 und animal_life@chello.at.
"Bonzo": Sehr gutmütiger 5-jähriger Kaukase, musste in einem Container leben, sucht jetzt endlich ein bleibendes Zuhause mit Familienanschluss
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