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Unfassbar: EU will Massenmord an Haustieren erlauben!Die EU-Tierschutzpolitik war immer schon ein blanker Verrat an den sogenannten Nutztieren und natürlich auch an den Versuchstieren. Nun macht sich auch hinsichtlich der bislang besser gestellten Haustiere der Einfluss der neu beigetretenen Hundemord-Länder, vor allem der ehemaligen Ostblockstaaten, verhängnisvoll bemerkbar. Bisher orientierte man sich an der Weltgesundheitsorganisation in Genf (WHO) und an deren gemeinsam mit der Welttierschutzorganisation (WSPA) 1990 aufgrund jahrelanger Kastrationsprojekte von einem Expertenkomitée in der Studie „Guidelines for Dog Population Management“ erarbeiteten Erkenntnissen, dass eine humane und zugleich effektive Eindämmung der Anzahl der Streunerhunde niemals durch deren Ermordung, sondern nur durch deren Kastration erfolgen kann. Denn nur durch konsequente Kastration und Rückführung der Streunerhunde in ihre Ursprungsgebiete („Neuter and Return-Program“) wird die Vermehrung in Streunerhundepopulationen auf Dauer verhindert und das jeweilige Territorium von einer zahlenmässig vertretbaren Hundepopulation besetzt, die gesund erhalten werden kann und dank konsequenter Kastration keine Quelle neuen Tierelends bildet, sondern kontinuierlich abnimmt, weil die Zuwanderung neuer unkastrierter Tiere in dieses bereits von den kastrierten Hunden besetzte Territorium verhindert wird. Damit lieferte die WHO die wissenschaftlich anerkannte und international in der Praxis erfolgreich bewährte Basis für eine HUMANE UND GEWALTFREIE REDUZIERUNG DER ANZAHL VON STREUNERHUNDEN DURCH KASTRATION UND FÜR DEREN VERANKERUNG IN DER TIERSCHUTZGESETZGEBUNG. Nun hat das EU-Parlament jedoch unfassbarerweise diese international anerkannte und wissenschaftlich fundierte Basis aufgegeben und will heimlich, still und leise durch für Uninformierte harmlos wirkende Formulierungen noch heuer die Ermordung streunender Tiere im gesamten EU-Raum legalisieren! Nicht die wissenschaftlich anerkannte und allseits bewährte WHO-Studie mit ihrer Forderung von Kastrationsprogrammen als einziger akzeptabler Lösung des Streunerproblems soll künftig die gesetzliche Grundlage für den Umgang mit ausgesetzten und unerwünschten Haustieren bilden, sondern ein zum Verwechseln ähnlich GUIDELINES ON STRAY DOG POPULATION CONTROL genanntes Dokument, das von der OIE ausgearbeitet wurde, die sich unpassenderweise Weltorganisation für Tiergesundheit nennt, die in Wahrheit aber Tiermord-Organisation heissen sollte, in der Tierärzte aus osteuropäischen, afrikanischen, südamerikanischen, arabischen und asiatischen Ländern, eben aus allen jenen Staaten in der Überzahl sind, in denen grausamste Vernichtungsprogramme an unerwünschten Haustieren traurige Realität sind. Anstatt sich an den wissenschaftlich anerkannten Standards der WHO-Studie zu orientieren und so die Situation der Tiere in Steinzeitniveau-Ländern zu verbessern, will die OIE den brutal praktizierten Tiermord an Streunerhunden und -katzen zum weltweit legalisierten Programm machen! Die DOG-POPULATION-CONTROL-Richtlinien der OIE sehen nämlich die Ermordung ausgesetzter und unerwünschter Haustiere vor, wenn sie zu zahlreich sind und wenn sie innerhalb kurzer Zeit keinen Besitzer finden. Liest man die Tabelle der Ermordungsarten, so drängt sich der Vergleich mit dem Holocaust geradezu auf: Gaskammern für Hunde werden hier ebenso aufgelistet und beschrieben wie Erschiessungen und Hinrichtung durch elektrischen Strom, wenn auch für letztere eine vorangehende Betäubung empfohlen wird. Gaskammern hingegen werden als praktische und – zumindest im Fall von CO2 – besonders preisgünstige Hinrichtungsvariante dargestellt, auch vom „Tierschutz“-Standpunkt sehr zu empfehlen, in der Beschreibung des Hinrichtungsvorgangs werden ja „nur“ Beklemmungs- und Krampfzustände, Panikattacken, verbunden mit Schreien und langem Todeskampf angeführt – nichts im Vergleich zu anderen tödlichen Foltermethoden des leider in der Realität existierenden OIE-Gruselkabinetts! Lesen Sie selbst den englischen Text des Dog-Population-Control-Papiers der OIE: World Organization for Animal Health (OIE) „Terrestrische Animal Health Standards Kommission Bericht Oktober 2008 - Entwurfsrichtlinien über Hundepopulationssteuerung“ Und diesen Wahnsinn nehmen EU-Parlament und EU-Kommission als Grundlage für die neue „Tiergesundheitsstrategie“ der Europäischen Union ? Unmöglich? Sie können das nicht glauben? Lesen Sie selbst und denken Sie genau mit, welche Konsequenzen die in trockenem EU-Rechtsjargon formulierten Sätze jeweils für die Tiere haben können: In diesem Bericht ist unter Punkt 5 zu lesen: Das Europäische Parlament… befürwortet die in der Mitteilung geäußerte Absicht, auf der Grundlage eines EU-weit vereinheitlichten Rechtsrahmens im Bereich Tiergesundheit, der den Leitlinien der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) umfassend Rechnung trägt, eine neue politische Strategie auf den Weg zu bringen IM KLARTEXT BEDEUTET DAS, DASS DIE OIE-RICHTLINIEN, DIE U.A. AUCH DIE ERMORDRUNG VON HERRENLOSEN HUNDEN UND STRASSENHUNDEN ALS VERMEINTLICHE, IN WAHRHEIT FREILICH SEIT JAHRZEHNTEN WISSENSCHAFTLICH, ETHISCH UND DURCH DIE PRAXIS LÄNGST WIDERLEGTE ENDLÖSUNG DES STREUNERHUNDEPROBLEMS PROPAGIEREN, EU-WEIT ZUR EINHEITLICHEN RECHTSGRUNDLAGE WERDEN SOLLEN!!! Nur drei Europa-Abgeordnete wollten diesen Rückfall in die Steinzeit aufhalten und haben eine Erklärung zum Schutz der Tiere vor den OIE-Vernichtungsstrategien ausgearbeitet: Alain Hutchinson, David Hammerstein und Neil Parish haben die „Schriftliche Erklärung zum Wohlergehen von Haustieren und streunenden Tieren“ verfasst, die im Europäischen Parlament bis zum 7. Mai zur Mitzeichnung auslag, ohne aber eine ausreichende Zahl von Unterstützung durch die Abgeordneten zu bekommen: Schriftliche Erklärung eingereicht gemäß Artikel 116 der Geschäftsordnung von Alain Hutchinson, David Hammerstein und Neil Parish zum Wohlergehen von Haustieren und streunenden Tieren |