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BEENDET DIE STEINZEIT IN EUROPA! Erschossene Hunde, Bukarest Nov. 2008 Rumänien hat durch grausamste Massaker an hunderttausenden Strassenhunden schreckliche Bitte um Ihren Protest!* Hier können Sie online spenden!Grünes Licht für den Welpenraum
* BEENDET DIE STEINZEIT IN EUROPA!
Tausende Hunde werden in osteuropäischen Tötungsstationen von Sadisten langsam zu Tode gequält und dann erschlagen oder erhängt! So wie dieser arme Hund, der heuer im Müllbehälter in der Tötungsstation in Törökbálint, Ungarn gefunden wurde. József Tuncsik, ein ehemaliger europäischer Judomeister und jetzt Hundefänger in Törökbálint und Diósd, hat die Hoden des Hundes zusammengeschnürt und, als dieser aus wahnsinnigen Schmerzen aggressiv wurde, seinen Kopf zusammengeschlagen. Nach Aussagen von Tierschützern macht er das regelmässig.József Tuncsik und seinesgleichen passiert in Ungarn nichts!
Was ist eine Hundefängeranlage oder Tötungsstation, wo jährlich massenweise Hunde ermordet werden?
Eine Anlage, in denen Tiere, meist Streunerhunde, für 2 Wochen aufbewahrt werden, oft ohne Futter und Wasser, in völlig verdreckten Käfigen oder Verschlägen im eigenen Kot und Urin liegend, um nach Ablauf dieser Frist getötet zu werden, wenn sie nicht schon vorher qualvoll verendet sind. Der Begriff wird zumeist übersetzt mit "Hundefängeranlage" oder "Tötungsstation", obwohl dies im Sinne des ungarischen Gesetzgebers definitiv falsch ist. Von der Aufgabenstellung her wäre, zumindest nach ungarischer Rechtsauffassung, "Anlagen zur Seuchenbekämpfung" die korrekte Übersetzung.
Die Bestimmung einer Hundefängeranlage oder Tötungsstation ist total irreführend. Denn: In der Tötung sind ausschließlich seuchenrechtliche Bestimmungen maßgebend. Nach diesen Kriterien sollte die Anlage ganz anders aussehen! Die Seuchen entstehen hier. Wenn ein Besitzer seinen gesund entlaufenen Hund sucht und ihn in der Tötungsanstalt findet, so ist das Tier oft schwer krank und steckt andere Hunde an. Hygiene ist dort ein Fremdwort, es herrschen unfassbar haarsträubende Bedingungen in diesen staatlich finanzierten Seuchenherden, in denen sadistische Tierquäler ihre abartigen Gelüste hemmungslos und ungestraft befriedigen können. Diese Anlagen erfüllen die Aufgabe einer Quarantäne überhaupt nicht, ganz im Gegenteil! Damit entfällt ihre Berechtigung. Im Gegenteil: Sie gehören dringendst abgeschafft und verboten! Dieses Elend in den Käfigreihen der Abdeckereien, die Todesangst in den Augen der Tiere, die bittenden Blicke, das verzweifelte Winseln, wenn jemand hinkommt, ist kaum zu ertragen! Die Hunde wissen genau, wo sie sind und was auf sie wartet! |
Verkehrte Welt: Tierschützer bestraft, Tiermörder straffrei !Diese traurige Wahrheit, die auf unser völlig unzulängliches Rechtssystem zurückzuführen ist, das nur zu oft – und besonders wenn es sich um Tiere handelt – nicht die Opfer, sondern die Täter schützt, hat auch uns wieder einmal bei unserer Tierschutzarbeit in Ungarn eingeholt. Seit zwei Jahren hatten wir und die tausenden und abertausenden Teilnehmer unserer Protestmailaktion gegen die Tötungsstationen in Ungarn und für die Schaffung von Tierheimen die verantwortlichen ungarischen Regierungsbehörden täglich mit vehementen Protesten konfrontiert, aber bislang hatten sich diese taub gestellt. Gaby Jacoby gelang es, dem landesweit obersten Amtstierarzt Dr. Süth Miklos das Versprechen abzunehmen, den von uns aufgezeigten schrecklichen Tierquälereien in den Tötungsstationen nachzugehen. mehr » WANN KOMMT ENDLICH DIE VERSPROCHENE HILFE???hatten wir gefragt, als im vergangenen Winter 08/09 Hunde an der eisigen Kälte, an Hunger und Durst in den Tötungsstationen zugrunde gingen, bevor wir sie retten durften. Im Lauf des Jahres fuhren wir mehrmals zu Verhandlungen mit den Betreibern der Tötungsstationen. Vielversprechende Anfänge in Sopron wie Überdachung der Hundezwinger und Anschaffung neuer Hundehütten zogen leider wieder Verschlechterungen nach sich. Der uns im März zugesagte Welpenraum, für den Gabriele Jacoby das nötige Geld gesammelt hat (siehe Foto und Text links), wird uns nun beharrlich verweigert. Wir drängen weiter auf ein Gespräch und werden berichten.
Gabriele Jacoby führt die Verhandlungen im Bürgermeisteramt von Papa In Papa, wo uns der Zutritt zur Tötungsstation bislang versagt worden war und wir aufgrund von sehr tierquälerischer Haltung vehement protestiert hatten, gelang nun nach einem mehrstündigen ausführlichen von Gabriele Jacoby geführten Gespräch im Bürgermeisteramt ein entscheidender erster Schritt: Wir erhielten Zutritt zur Tötungsstation und haben von diesem Recht bereits mehrmals Gebrauch gemacht. Eine kranke Hündin, die unsere Mitarbeiter vorfanden, konnten sie mitnehmen und in eine Klinik bringen. Sie legten Decken gegen die Kälte in die Zwinger. Wir werden nun auch sehen, ob Futter und Wasser vorhanden ist und dieses im Bedarfsfall den Hunden geben. Wir danken Herrn Banhidi von der Stadtverwaltung in Papa, der grosses Verständnis für unser Anliegen zeigt, den Hunden während ihres Aufenthalts in der Tötungsstation zu helfen. Wenn es nach ihm ginge, gäbe es in Papa die jetzigen Tierschutzprobleme wohl nicht mehr. Nach diesem ersten Schritt in eine neue, bessere Richtung hoffen wir auf die Einsicht auch der übrigen Zuständigen und sind zuversichtlich, dass sich durch diese neue Kooperation die Situation für die Tiere in der Stadt Papa verbessern wird. Wir werden weiter berichten!
Animal Life-Delegation erreicht Zutritt zur Tötungsstation: In der zu erwartenden Winterkälte ist zu befürchten, dass in dieser Tötungsstation Hunde, die wir retten könnten, erfrieren werden. Wir haben vor, die Tötungsstation noch vor Weihnachten mit wetterfesten Hundehütten auszustatten, so wie wir es erfolgreich in Szombathely gemacht haben. Wir brauchen etwa 15 isolierte Hundehütten und können sie bei einem tierschutzengagierten Tischler in Ungarn, der selbst ein ganzes Rudel aus der Tötung geretteter Hunde hat, für 70 EUR pro Hütte beziehen. Bitte helfen Sie den Tieren, in dem Sie an der Protestaktion gegen den Fortbestand der Tötungsstationen in Ungarn teilnehmen und richten Sie Ihren persönlichen Protest an folgende Adressen: Környezetvédelmi és Vízügyi Minisztérium (Umweltministerium), Minister: Dr. Fodor Gábor, State Secretary: Kovács Kálmán, H-1011 Budapest, Fö u. 44-50. Telefon: +36 1 457 3300, Fax: +36 1 201 4453, Földmüvelésügyi és Vidékfejlesztési Minisztérium (Ministerium für Landwirtschaft und Landschaftsentwicklung), Minister: Gráf József, State Secretary: Gögös Zoltán, H-1055 Budapest, Kossuth Lajos tér 11. Telefon: +36 1 301 4000, Fax: +36 1 302 0408, Magyar Állatorvosi Kamara Állatvédelmi Bizottság (Tierschutzkomité in der ungarischen Tierärztekammer) H-1078 Budapest István u. 2. +36 1 478 4100, maok@t-online.hu |